FAQ

Eine Liste mit häufig gestellten Fragen und Antworten zur Swiss Climate Challenge.

1. Was ist die Swiss Climate Challenge?

Die Swiss Climate Challenge stellt ein einfaches Tool zur Verfügung, das erlaubt, die eigene Mobilität und den damit verbundenen Klimafussabdruck zu verfolgen, vergleichen und verbessern. Dies vor dem Hintergrund der globalen Herausforderung, die CO2-Emissionen bis 2030 grob zu halbieren und bis 2050 weitgehend klimaneutral zu leben.

2. Was ist das Ziel der Swiss Climate Challenge?

Die Mobilität ist (Quelle: Treibhausgasinventar BAFU und Studie Mikrozensus des BfS) für rund 50% der persönlichen CO2-Emissionen von in der Schweiz lebenden Personen verantwortlich. Darin sind der Flugverkehr und die Reisen im Ausland berücksichtigt, die bei den Emissionen aus der Mobilität wiederum rund die Hälfte ausmachen. Die Swiss Climate Challenge ist eine Initiative, die hier ansetzt. Sie will auf motivierende Weise Unternehmen und Privatpersonen Anreize schaffen, den eigenen CO2-Ausstoss aufgrund ihres Mobilitätsverhaltens zu verringern.

3. Wer steckt hinter der Swiss Climate Challenge?

Die Swiss Climate Challenge ist eine Initiative von Swisscom, Postfinance, Pionierfonds Migros und Energie Schweiz. Die Swiss Climate Challenge wird von Swisscom programmiert. Weiter wird die Swiss Climate Challenge von MOTIONTAG mit Sitz in Potsdam (Deutschland) unterstützt. Das Technologieunternehmen ist Vorreiterin im Bereich Mobilitätstracking. Ringier und Bluewin sind Medienpartner, aber auch Firmen, Städte, Gemeinden, Schulen oder Events können Partner der Swiss Climate Challenge werden.

4. Was kann das Tool?

Das Tool, das in Apps integriert werden kann, trackt nach aktivem Opt-In das Mobilitätsverhalten des Nutzers anhand von Standort- und Bewegungsdaten, die ein Mobiltelefon automatisch registriert. Dadurch kann festgestellt werden, wie sich die Person fortbewegt.

Mit Hilfe der App lernt der Benutzer spielerisch die Belastung des Klimas durch sein Verhalten genauer kennen, kann sich mit Anderen vergleichen, verbessern und erhält Belohnungen (siehe nächster Abschnitt im FAQ) für die Absolvierung von definierten Challenges.  Die Swiss Climate Challenge begleitet die App kommunikativ und setzt Anreize für eine Verbesserung des persönlichen Klimafussabdruckes. Die Berechnung der CO2-Emissionen und des Energieverbrauchs beruhen auf den vom Bundesamt für Energie anerkannten Faktoren von www.mobitool.ch.

Die App steht allen Menschen zur Verfügung und ist nicht beschränkt auf Swisscom-Kunden.

Welche Belohnungen stehen den Nutzern der Swiss Climate Challenge zur Verfügung?

Die Swiss Climate Challenge stellt zum Zweck des Anreizes für ein klimafreundliches Verhalten Aufgaben (in der App "Challenges" genannt), bei denen durch Erreichung bestimmter Ziele bezüglich CO2-Ausstoss und Mobilitätsverhalten sogenannte Green Points oder Green Coins gewonnen werden können. Es gibt dabei Challlenges, die automatisch bei erfolgreichem Opt-In aktiviert werden und weitere Challenges, für die man sich im entsprechenden Bereich für Challenges separat anmelden muss.

Green Points zeigen auf, wie viele Aufgaben ein Nutzer auf der Swiss Climate Challenge schon erfolgreich absolvieren konnte. Sie dienen einzig und allein dem Anreiz, sich mit anderen Nutzern zu vergleichen und haben für den Nutzer keinen persönlichen materiellen Wert. Die Green Points können in öffentlichen Challenges über alle Teilnehmenden aufsummiert werden und damit einen gemeinnützigen Beitrag an ein gemeinnütziges Projekt, zum Beispiel ein Klimaschutzprojekt auslösen. Die Finanzierung dieses Beitrags erfolgt durch einen oder mehrere der Initiatoren der Swiss Climate Challenge oder durch zusätzliche Sponsoren.

Green Coins können an die Nutzer verteilt werden, wenn ein Sponsor (z.B. eine Firma, eine Gemeinde, eine Stadt, etc.) für eine Gruppe von Menschen (z.B. Mitarbeitende einer Firma oder Einwohner*innen einer Stadt oder Gemeinde) einen Geldbetrag sponsert. Dieser Geldbetrag kann durch Erfüllung von definierten Aufgaben ("Challenges", siehe oben) unter den Angehörigen der definierten Gruppe von Menschen verteilt werden.

Die Green Coins werden von der PostFinance AG herausgegeben, sie haben einen Wert von einem Schweizer Franken pro Green Coin und können ausschliesslich auf dem Marktplatz (auf der App "Belohnungen" genannt) der Swiss Climate Challenge für nachhaltige Produkte, Dienstleistungen oder Spenden ausgegeben werden. Der Gegenwert der Green Coins in Schweizer Franken wird 1:1 beim Herausgeber auf einem Konto hinterlegt.

Die Green Coins haben das Ziel, grosse Gruppen von Menschen für ein klimafreundliches Verhalten zu belohnen. Bezüglich Einschränkungen zur Nutzung der Green Coins wird an dieser Stelle auf die Nutzungsbedingungen verwiesen. AGB - Swiss Climate Challenge


5. Blockchain und Nachhaltigkeit wie passt das?

Unser Green Coin hat den Vorteil, dass er auf der private permissoned Chain (Hyperledger Fabric) der Schweizerischen Post und Swisscom läuft. Daher benötigt er viel weniger Energie als eine public Blockchain und ist vergleichbar mit anderen Applikationen, welche wir betreiben. Zudem sind die Rechenzenter der Post und Swisscom zu 100% mit erneuerbaren Energien gespiesen.

6. Mit welchen Apps kann die Swiss Climate Challenge genutzt werden?

Die Swiss Climate Challenge kann grundsätzlich in jede App integriert werden. Eine Integration kann mit  interessierten Firmen, Städten, Gemeinden, Events, Schulen geprüft werden, um ihre KundInnen, Mitarbeitenden, Teilnehmenden, Mitglieder oder Schülerinnen und Schüler für eine klimafreundliche Mobilität zu motivieren. Voraussetzung ist eine nutzerstarke App, in der die Swiss Climate Challenge integriert werden kann und die Absicht, mit den App-Nutzerinnen und -Nutzern in den Dialog zu treten und gemeinsam eine Leistung für den Klimaschutz zu erbringen.

7. Steht die Swiss Climate Challenge auch anderen Firmen, Events oder Organisationen zur Verfügung?

Die Swiss Climate Challenge wurde lanciert, um eine möglichst grosse Anzahl Personen spielerisch für eine klimafreundliche Mobilität zu motivieren. Die Multiplikation der Reichweite durch die Apps von Firmen, Events, Schulen, NGOS oder weiteren Organisationen ist explizit gewünscht. Das Tool der Swiss Climate Challenge wird kostengünstig zur Verfügung gestellt.


8. Was für Daten werden für die Swiss Climate Challenge erhoben?

Grundlage des Tools bilden die individuellen Standort- und Bewegungsdaten, die auf dem Mobiltelefon erhoben werden. Standortdaten beschreiben die Position des Nutzers und werden durch Abgleich der GPS-Daten mit Geodaten (sog. "Geomatching) benötigt, um schliesslich die zurückgelegten Strecken zu bestimmen. Die Bewegungsdaten beschreiben das Bewegungsprofil (z.B. Beschleunigungsmuster) und werden benötigt, um die Art des Verkehrsmittels zu bestimmen.

9. Wie werden die Mobilitätsdaten erhoben?

Vor der Verwendung dieser Mobilitätsdaten braucht es zwingend das Einverständnis (Opt-In) und die Registrierung des Nutzers. Die Mobilitätsdaten werden nach erfolgter Registration und Freischalten per Opt-In von Standort- und Bewegungsdaten erhoben. Das Tool fragt periodisch die Standortdaten auf dem Mobiltelefon ab, um sie ausgewertet zurückspeisen zu können.


10. Wie und wo werden meine Daten gespeichert und geschützt?

Es sind folgende Daten und Bearbeitungen zu unterscheiden:

Registrierungsdaten:

Die Nutzer können sich optional mit E-Mail oder ihrer Mobil-Telefonnummer registrieren.  Diese wird verwendet, um die Re-Identifikation des Nutzers bei der Verwendung der App zu gewährleisten.

Standort- und Bewegungsdaten:

Erst nach erfolgter Registrierung und Zustimmung (Opt-In), dass auf Standort- und Bewegungsdaten des Nutzers zugegriffen werden darf, werden diese Mobilitätsdaten erfasst und für jeden einzelnen Nutzer pseudonymisiert auf den Servern der Firma MOTIONTAG gespeichert. Die Standort- und Bewegungsdaten bilden die Basis zur Umrechnung von Aussagen zum Mobilitätsverhalten in Form von CO2-Ausstössen durch MOTIONTAG. Nur die Firma MOTIONTAG und Swisscom haben Zugriff auf die pseudonymisierten Daten.

Klimarelevante Daten und Kontaktdaten:

Der CO2-Austoss, die zurückgelegten Distanzen pro Verkehrsmittel und der Einfluss auf die Temperatur des Planeten werden aus den pseudonymisierten Mobilitätsdaten durch Motion Tag berechnet und  in der App auf dem Mobiltelefon des jeweiligen Nutzers gespeichert. Zudem werden diese klimarelevanten Daten durch Swisscom zwischengespeichert und ausgewertet.

Die klimarelevanten Daten können weiter vom Nutzer freigegeben werden, um sich mit anderen Teilnehmern vergleichen zu können und somit einen zusätzlichen Anreiz für den Klimaschutz zu geben. Dabei werden für jeden Kontakt im Kontaktbuch die Mobil-Telefonnummer und eine Identifikationsnummer in die App Cloud von Swisscom hochgeladen und pseudonymisiert gespeichert. Dies ist nötig, um den Vergleich mit anderen Teilnehmern zu ermöglichen. Der Nutzer kann selbst entscheiden, ob er seine klimarelevanten Daten mit anderen Nutzern in seinem Kontaktbuch teilen will oder nicht.

Aggregierte Daten zu weiteren Verwendungszwecken:

Auf Basis von aggregierten Daten (d.h. Datensätze auf Basis von mindestens 20 Personen) aus der Swiss Climate Challenge darf Swisscom in Zusammenarbeit mit der EPFL oder ETH Zürich oder Motion Tag Analysen erstellen lassen, die dazu dienen, Lösungen für die Mobilität und klimafreundlichere Städte zu erarbeiten. Dabei werden nur daraus abgeleitete Ergebnisse und keine persönlichen Daten an Dritte (wie z.B. Schweizer Energiestädte) abgegeben. Die Daten sind durch die Aggregation vollständig anonymisiert. Es besteht keine Möglichkeit der Rückverfolgbarkeit von einzelnen Personen. Auch dürfen diese Daten nicht für Werbezwecke verwendet werden.
Weitere Verwendungszwecke sind ausgeschlossen.

11. Was sind aggregierte Daten?

Aggregierte Daten sind Datensätze, die nicht auf eine einzelne Person zurückführbar sind. Dies erfolgt durch das Zusammenführen von mehreren (vorliegend mindestens 20) Personen, so dass lediglich der Gruppenwert erkennbar bleibt. Diese aggregierten Daten lassen im Gegensatz zu pseudonymisierten Standort- und Bewegungsdaten keine Rückschlüsse mehr auf den Standort einer Person zu. Im Zusammenhang mit der Swiss Climate Challenge werden aggregierte Datensätze nur für Lösungen beigezogen, die für die Entwicklung effizienter Mobilität und den Klimaschutz von Gemeinden und Städten mit ausgewählten Hochschulen oder MOTIONTAG erarbeitet wird.

12. Wie kann ich nach erstem Einverständnis später von der Verwendung meiner Daten absehen?

Der Nutzer kann sich zu jeder Zeit von der Swiss Climate Challenge abmelden. Ab diesem Zeitpunkt werden keine weiteren Mobilitätsdaten mehr in der App erhoben. Zudem besteht die Möglichkeit, in den Einstellungen des Mobiltelefons die Ermittlung des Standorts und der Bewegungs- und Fitnessdaten jederzeit ein- und auszuschalten.  

Falls alle bereits erfassten Daten umgehend gelöscht werden sollen, kann man sich an die Adresse info@swissclimatechallenge.ch wenden.

13. Wie lange werden meine Daten gespeichert? Kann ich mich abmelden?

Der Nutzer kann sich zu jeder Zeit von der Swiss Climate Challenge abmelden. Ab diesem Zeitpunkt werden keine weiteren Mobilitätsdaten mehr in der App erhoben Die pseudonymisierten Mobilitätsdaten und die berechneten klimarelevanten Daten werden solange auf den Servern gespeichert, wie die Aktion der Swiss Climate Challenge dauert. Wenn die Nutzer sich von der Swiss Climate Challenge abmelden, werden keine weiteren Daten mehr erhoben. Falls die Daten trotzdem umgehend gelöscht werden sollen, kann man sich an die Adresse Auskunft.Datenschutz@swisscom.com wenden.

14. Wie werden meine CO2-Emissionen und die Auswirkungen auf das Klima berechnet?

Abhängig von den effektiv zurückgelegten Strecken mit den jeweiligen Verkehrsmitteln werden die CO2-Emissionen berechnet. Dafür werden die CO2-Emissionsfaktoren von Mobitool und der Fraunhofer-Studie ‘THG-Bilanz der E-Mobilität’ vom Februar 2019 verwendet.

Ausgehend vom erfassten Mobilitätsverhalten und den entsprechenden CO2-Emissionen wird der CO2-Mobilitäts-Fussabdruck hochgerechnet. Auf der Temperaturskala wird gezeigt, welche durchschnittliche globale Klimaerwärmung bis Ende Jahrhundert resultieren würde, wenn sich bezüglich Mobilität alle Personen auf der Erde so verhalten würde, wie der Nutzer.

Die CO2-Emissionen in der Swiss Climate Challenge setzen sich nicht nur aus dem direkten Ausstoss der Transportmittel zusammen, sondern es wird auch die graue Energie miteingerechnet: das heisst die Herstellung und die Entsorgung des Fahrzeugs, die Bereitstellung von Energie zum Betrieb des Fahrzeugs und die Erstellung von Strassen und Gleisen und der Fahrzeugunterhalt werden miteingerechnet. 

15. Wieso zeigt der Thermometer 1.5°C an, auch wenn ich kein CO2 verursache?

Mit dem Paris-Agreement haben 197 Länder vereinbart, eine durchschnittliche Klimaerwärmung von deutlich unter 2°C, besser nur 1.5°C anzustreben. Höhere Erwärmungen würden zu dramatischen Extrem-Wetterereignissen und Auswirkungen für Gesellschaft und Wirtschaft führen.

Die 1.5°C werden bereits erreicht durch die bereits verursachten Emissionen. Das heisst, es darf keinen zusätzlichen CO2-Ausstoss mehr geben, damit die 1.5°C Grenze eingehalten werden kann. Deshalb liegt der Startpunkt auf dem Thermometer auf 1.5°C. Als Zieltemperatur zeigen wir 1.75 °C an, was immer noch deutlich unter 2 Grad liegt und einen gewissen CO2-Ausstoss aus der Mobilität zulässt.

16. Wie präzis sind die Klassifizierungen meiner Mobilität in der App?

Mittlerweile liegt die Genauigkeit der Klassifizierung der Mobilität bei IoS-Geräten bei rund 96% und bei Android-Geräten bei rund 94%.

Die App ist jedoch in urbanen Gebieten um einiges genauer als in ländlichen Gebieten. Dies kommt daher, dass in ländlichen Gebieten ein weniger dichtes Netz an Antennen vorhanden ist, was in städtischem Gebiet genutzt wird, um den ungefähren Standort zu bestimmen als Grundlage für eine raschere und präzisere Bestimmung des Standorts via GPS. Weiter können die Mobiltelefone die Daten der Satelliten teilweise nicht empfangen, wenn die Verbindung zum Satelliten beispielsweise durch einen Berg unterbrochen wird.

Es gibt die Möglichkeit, manuell Angaben zu korrigieren, wenn ein Verkehrsmittel nicht richtig abgebildet wird. Fehler im Tracking können trotz stetiger Verbesserung vorkommen und können manuell in der App angepasst werden. So lernt das System immer weiter dazu und kann sich stetig verbessern.

Es kann vorkommen, dass bei gewissen Android-Geräten das Tracking  unterbrochen wird, da das Gerät die Akkuladung schützen will. Die Swiss Climate Challenge ist stark energieoptimiert, so dass dazu eigentlich kein Anlass bestehen würde.

Damit die App richtig funktioniert und im Hintergrund Wege erfassen kann, muss die Akku-Leistungsoptimierung für die App in den Einstellungen deines Smartphones deaktiviert sein. Auf einigen Smartphone-Modellen, insbesondere der Hersteller Huawei, Samsung, OnePlus und Xiaomi, gibt es von den Herstellern angepasste, App-spezifische Batteriesparmodi. Diese werden automatisch aktiviert, sobald das Gerät für eine bestimmte Dauer nicht genutzt wird. Dadurch erlaubt das Betriebssystem der Geräte keine im Hintergrund laufenden Apps und beendet diese im Ruhezustand, um die Akkulaufzeit zu verlängern. Um eine uneingeschränkte Funktionalität der App zu ermöglichen, nimm Änderungen in den Geräteeinstellungen vor. Die folgende Übersicht gibt dir Tipps, wie es bei deinem Smartphone-Modell aussehen könnte.(Eine vollständige Übersicht über Geräteeinstellungen, die die Hintergrundaktivität von Apps erschweren, und wie man diese Einstellungen ändern kann, findest du auch unter dontkillmyapp.com).

HTC

Telefoneinstellungen > Akku > Energiesparmodus > Batterieoptimierung > MOTIONTAG App auswählen > nicht optimieren > speichern.

Huawei<

Schalte die Energieeinstellungen auf “Normal” und füge die App zu "Geschützte Apps» hinzu (Einstellungen > Erweiterte Einstellungen > Battery Manager > Geschützte Apps > MOTIONTAG App EIN).

LG

Wenn Android 6 oder höher verwendet wird: Einstellungen > Akku & Strom sparen > Akkuverbrauch > Optimierungen ignorieren > für MOTIONTAG App einschalten.

Motorola

Wenn Android 6 oder höher verwendet wird: Batterie > Drei-Punkte-Menü in der oberen rechten Ecke > Batterieoptimierung > nicht optimiert > alle Apps > MOTIONTAG App auswählen > nicht optimieren.

OnePlus

Über die OxygenOS-Einstellungen: Batterie > Batterieoptimierung > Umschalten auf "alle Apps" > MOTIONTAG App auswählen > nicht optimieren.

Samsung

Einstellungen > Apps > MOTIONTAG > Akku > Akkuverbrauch optimieren > MOTIONTAG App suchen > Toggle deaktivieren.

Sony

Wenn Android 6 oder höher verwendet wird: Batterie > Drei-Punkte-Menü in der oberen rechten Ecke> Batterieoptimierung > Apps > MOTIONTAG App > Aus.

Xiaomi MIUI OS: Wenn Android 6 oder höher verwendet wird: Telefoneinstellungen > zusätzliche Einstellungen > Akku und Leistung > Verwalten der Akkulaufzeit > Anwendungen > MOTIONTAG App ODER Einstellungen > Akku & Leistung > App-Energiesparmodus > Apps auswählen >MOTIONTAG App > Keine Beschränkungen.

Standorteinstellungen

Vergewissere dich, dass deine Standorteinstellungen auf Hohe Genauigkeit eingestellt sind. Einstellungen > Zusätzliche Einstellungen > Datenschutz > Standort > Auf hohe Genauigkeit einstellen ODER Einstellungen > Verbindungen > Standort > auf hohe Genauigkeit einstellen.

AGPS Reset

Führe einen "AGPS-Reset" durch: Installiere die App "GPS Status & Toolbox", dann besuche in dieser App das Menü > Tools > Manage A-GPS Status > Reset.

17. Wie weiss das Tool, ob ich zu Fuss, mit dem Velo, mit dem Zug, Flugzeug, Bus oder Auto unterwegs bin?

Die Firma MOTIONTAG hat zum Ziel, intelligente Standortanalysen durchzuführen und sich stetig zu verbessern. Durch die Standortdaten kann der Weg, mittels der Zeit, in welcher dieser zurückgelegt wurde, eruiert werden. Die Erfahrungswerte zeigen beispielsweise auf, dass bei einer Geschwindigkeit von 100km/h die Nutzenden mit dem Auto oder Zug unterwegs waren. Weiter spielen die Bewegungs- und Fitnessdaten mit, indem die Bewegungsmuster interpretiert werden. Bus und Auto können unterschieden werden, da der Bus immer wieder an Haltestellen hält, während das Auto meist konstant fährt. Zusätzlich ist das Verkehrsnetz des öffentlichen Verkehrs erfasst. Wenn sich das Auto von der Route des öffentlichen Verkehrs entfernt, kann dies helfen, ein Auto von einem Zug zu unterscheiden.

18. Wie stark belastet das Tracking den Akku?

Das Tracking erfolgt energieoptimiert, sodass der Akku des Handys nur wenig belastet wird. Es kann vorkommen, dass die App teilweise etwas mehr Akku benötigt, wenn man sich viel bewegt oder oft die Auswertung abfragt.

Es kann vorkommen, dass bei gewissen Android-Geräten das Tracking  unterbrochen wird, da das Gerät die Akkuladung schützen will. Die Swiss Climate Challenge ist stark energieoptimiert, so dass dazu eigentlich kein Anlass bestehen würde.  Hinweise, wie diese Schutzfunktion bei Android-Geräten deaktiviert werden kann für die Swiss Climate Challenge finden sich unter der Frage "Wie präzise sind die Klassifizierungen meiner Mobilität in der App" weiter oben.

19. Was muss ich machen, wenn die App stockt?

Es ist normal, dass das Tracking die Reise etwas zeitverzögert anzeigt. Es kann also sein, dass es einige Stunden dauert, bis die Daten aktualisiert sind.

Wenn die App aber nicht funktioniert, können diese Schritte versucht werden:

·       App schliessen und neu öffnen

·       App auch im Hintergrund schliessen und neu öffnen

·       Von der Swiss Climate Challenge abmelden und neu anmelden  

·       Die Standort- und Bewegungsdaten aus- und wieder einschalten

·       Mobiltelefon neu starten

·       App neu installieren

·       Melden bei: info@swissclimatechallenge.ch

Kontakt:  info@swissclimatechallenge.ch

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